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Haplochromis
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Haplochromis (Gr. haplos = einfach, Chromis = Gattung von Riffbarschen, in der früher auch Buntbarsche beschrieben wurden) ist die, mit über 200 wissenschaftlich beschriebenen Arten, größte Gattung der Buntbarsche (Cichlidae). Sie leben in Süd- und Ostafrika, hauptsächlich im Bereich des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, Verbreitungsschwerpunkt ist der Victoriasee und seine Zuflüsse. Viele Haplochromis-Arten des Victoriasees sind durch den vom Menschen eingeführten Nilbarsch (Lates niloticus) in ihrem Bestand gefährdet, vom Aussterben bedroht oder gar schon ausgestorben.

Contents

Arten

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Merkmale

Haplochromis-Arten werden 7 bis 27 Zentimeter lang, ihre Schwanzflosse endet gerade abgeschnitten, gerundet oder leicht eingebuchtet. Männliche Haplochromis in Balzstimmung sind intensiv gefärbt, mitunter sehr bunt und unterscheiden sich dadurch deutlich von den meist grau oder braun gefärbten Weibchen. In der Afterflosse tragen die Männchen Eiflecke, die von einem transparenten Rand umgeben sind. Bei den weiblichen Tieren sind die Eiflecke kleiner, ihre Anzahl ist geringer, sie können auch fehlen. Der transparente Rand fehlt immer.

Die teils in Kenia Furu, in Tansania Mbipi und in Uganda Enkejje oder Oroy genannten Haplochromis und nah verwandte Gattungen des Victoriasee-Einzugs, entwickelten verschiedene Maulformen und Zahntypen und passten sich so an unterschiedliche Nahrungsquellen an. Man unterscheidet bis zu 15 verschiedene trophische Gruppen:

• Fischfresser (Piscivore), die ganze, erwachsene Fische fressen und nicht nur Teile (Schuppen, Flossen) oder Eier und Larven (Pädophage)
• Algenfresser (Unterscheidung in Algengraser und Phytoplanktonfresser)
• Blätterfresser (Pflanzenfresser)
• Insektenfresser (Insectivore)
• Fischbrutfresser (Pädophagen)
• Schneckenfresser (Unterscheidung in Schneckenknacker und -schäler)
• Zooplanktonfresser (Zooplanctivore)
• Krustentierfresser (Unterscheidung in Garnelen- und Krabbenfresser)
• Schlammsieber (Detritivore)
• Parasitenfresser (Putzerfische)
• Schuppenfresser (Scale Eater)
• Flossenbeißer

Fortpflanzung

Alle Haplochromis-Arten sind Maulbrüter. Die Männchen sind polygam. Vor der Paarung bereitet das Männchen oft eine Grube im Gewässerboden als Laichplatz vor. Mit flatternden Bewegungen, bei denen besonders die mit den Eiflecken versehen Afterflosse präsentiert wird, wirbt es um das Weibchen. Während und unmittelbar nach dem Ablaichen nimmt das Weibchen die Eier, teilweise noch vor der Befruchtung ins Maul. Die im Maul befindlichen Eier werden erst besamt, wenn das Weibchen nach den Eiflecken auf der Afterflosse des Männchens schnappt, das dabei Sperma ausstößt. Die Jungen schlüpfen, je nach Art und Wassertemperatur, nach 15 bis 25 Tagen und werden artspezifisch sich selbst überlassen oder noch mehrere Tage bewacht und dann bei Gefahr und nachts wieder ins Maul aufgenommen.

Arten

Ursprünglich wurden über 400 Arten zur Gattung Haplochromis gezählt, darunter viele endemische Arten des Malawisees. Nach der Ausgliederung dieser und anderen Arten besteht unter Fachleuten aber weiterhin Uneinigkeit wie weit oder eng die Gattung gefasst sein soll. Greenwood splittete Haplochromis in verschiedene Gattungen auf,cite-ref-greenwood1979-1-0[1]cite-ref-greenwood1980-2-0[2] von denen einige monotypisch sind, z. B. Macropleurodus, Platytaeniodus und Schubotzia. Durch die Beschreibung von später gefundenen neuen Arten und zahlreichen noch unbeschriebenen, erwiesen sich die Aufspaltungen als teilweise unbrauchbar, weshalb sie von manchen Wissenschaftlern bis zu einer Neudefinition abgelehnt wird.cite-ref-van-oijen-3-0[3] Andere Autoren haben anschließend manche der Greenwood'schen Gattungen revidiert oder sogar neue geschaffen (Lithochromis, Mbipia, Pundamilia).cite-ref-seehausen-4-0[4]cite-ref-kaufman-5-0[5] Lippitsch konnte in einem Fall keine passende Gattung finden und hat neue Arten zwar in Haplochromis beschrieben, den Gattungsnamen aber in Anführungszeichen gesetzt.cite-ref-lippitsch-6-0[6] Laut Fishbase werden gegenwärtig über 230 Arten in die Gattung Haplochromis eingeordnetcite-ref-7[7]. Allerdings ist die Gattung auch in dieser Zusammensetzung kein Monophylum, d. h. sie enthält nicht alle Nachkommen des letzten gemeinsamen Vorfahren.

Die meisten Haplochromis-Arten gehören zum „Lake Victoria region superflock“ das heißt der Cichlidenradiation, die im Victoriasee und den in Nähe gelegenen Seen des westlichen Abschnitts des großen afrikanischen Grabenbruchs (Georgsee, Edwardsee, Albertsee und Kivusee). Der letzte gemeinsame Vorfahre dieser monophyletischen, etwa 700 Arten umfassenden Gruppe entstand wahrscheinlich vor ca. 150.000 als – während einer Feuchtzeit – eine kongolesische Linie die Region des Viktoriasees kolonisierte, die schon Vertreter aus dem Gebiet des Nils beherbergte. Zu den rezenten Vertretern der kongolesischen Line, die die Schwestergruppe des „Lake Victoria region superflocks“ darstellt, gehören Astatotilapia stappersii und eine bisher unbeschriebene Astatotilapia-Art (Astatotilapia sp. ‘Yaekama’) aus dem mittleren Kongo. Die Linie aus dem Nilgebiet, zu der auch Arten gehören, die in ostafrikanischen Flüssen vorkommen, wird heute durch Astatotilapia bloyeti, ‘Haplochromis’ gracilior aus dem Kivusee und Haplochromis pharyngalis aus dem Edwardsee vertreten. Obwohl die beiden letztgenannten Arten sympatrisch mit Arten aus dem Artenschwarm des Victoriasees vorkommen, gehören sie nicht zu dieser Radiation, sondern zu einer Gruppe verwandter Arten aus dem oberen Nil. Die Nilklade ist die Schwestergruppe einer Klade die aus der Kongo-Linie und dem „Lake Victoria region superflocks“. Die Hybridisierung der unterschiedlichen Buntbarscharten aus dem Gebiet des Kongo und des Nils ermöglichte die Rekombination genetischer Varianten in einem Maßstab, der sonst in diesem Ausmaß nicht möglich wäre. Aus der Hybridpopulation entstanden dann unabhängig voneinander im Zuge einer raschen adaptiven Radiation zahlreiche neue Arten, zunächst in den im westlichen Abschnitts des großen afrikanischen Grabenbruchs gelegenen Seen und nach einer Trockenperiode beginnend vor etwa 15.000 Jahren auch im Victoriasee mit ca. 500 neuen endemischen Buntbarscharten mit einer Vielzahl von ökologischen Spezialisierungen. Die besondere genetische Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Buntbarsche des Viktoriasees wird durch die Tatsache belegt, dass er durch mehr als 40 andere Fischarten besiedelt wurde, die sich aber nicht so weit diversifizierten.cite-ref-meier-8-0[8]

Durch die zunehmende Einleitung von Abwässern in den im Victoriasee kam es in den letzten 50 Jahren zu erhöhter Trübung und einem Sauerstoffmangel in tieferen Gewässern. Infolgedessen haben sich verschiedene Arten zu Hybridpopulationen zusammengeschlossen, da die männliche Prachtfärbung, die für weibliche Tiere derselben Art anziehend ist, nicht mehr gut sichtbar ist. In einigen Tiefwasserhabitaten ist die Fischfauna weitgehend verschwunden. Ein Teil der Artenvielfalt des Sees ist dadurch verloren gegangen.cite-ref-meier-8-1[8]

H. humilis, H. placodus, H. smithii und H. snoeksi gehören zu einer Verwandtschaftsgruppe von Buntbarschgattungen aus dem südlichen Afrika, die abgeleitet von der Gattung Serranochromis den provisorischen Namen „Serranochromini“ erhalten hat und Haplochromis gracilior bildet eine isolierte Linie.cite-ref-matschiner-9-0[9]

Lake Victoria superflock

Victoriasee

Haplochromis acidens Greenwood, 1967
Haplochromis aelocephalus Greenwood, 1959
Haplochromis altigenis Regan, 1922
Haplochromis antleter Mietes & Witte, 2010
Haplochromis apogonoides Greenwood, 1967
Haplochromis argens de Zeeuw, Westbroek & Witte, 2013
Haplochromis argenteus Regan, 1922
Haplochromis artaxerxes Greenwood, 1962
Haplochromis azureus Seehausen & Lippitsch, 1998
Haplochromis barbarae Greenwood, 1967
Haplochromis bareli van Oijen, 1991
Haplochromis bartoni Greenwood, 1962
Haplochromis bayoni (Boulenger, 1909)
Haplochromis bicolor Boulenger, 1906, Typusart von „Macropleurodus“
Haplochromis boops Greenwood, 1967
Haplochromis brownae Greenwood, 1962
Haplochromis bwathondii Niemantsverdriet & Witte, 2010
Haplochromis cassius Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis cavifrons (Hilgendorf, 1888)
Haplochromis chilotes (Boulenger, 1911)
Haplochromis chlorochrous Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis chromogynos Greenwood, 1959
Haplochromis chrysogynaion van Oijen, 1991
Haplochromis cinctus Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis cinereus (Boulenger, 1906)
Haplochromis cnester Witte & Witte-Maas, 1981
Haplochromis coprologus Niemantsverdriet & Witte, 2010
Haplochromis crassilabris Boulenger, 1906
Haplochromis crocopeplus Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis cronus Greenwood, 1959
Haplochromis cryptodon Greenwood, 1959
Haplochromis cryptogramma Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis cyaneus Seehausen, Bouton & Zwennes, 1998
Haplochromis decticostoma Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis degeni (Boulenger, 1906), Typusart von „Platytaeniodus“
Haplochromis dentex Regan, 1922
Haplochromis dichrourus Regan, 1922
Haplochromis diplotaenia Regan & Trewavas, 1928
Haplochromis dolichorhynchus Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis empodisma Greenwood, 1960, Typusart von „Gaurochromis“
Haplochromis erythrocephalus Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis estor Regan, 1929
Haplochromis eutaenia Regan & Trewavas, 1928
Haplochromis fischeri Seegers, 2008
Haplochromis flavipinnis (Boulenger, 1906)
Haplochromis flavus Seehausen, Zwennes & Lippitsch, 1998
Haplochromis fusiformis Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis gigas (Seehausen & Lippitsch, 1998)
Haplochromis gilberti Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis goldschmidti de Zeeuw, Westbroek & Witte, 2013
Haplochromis gowersii Trewavas, 1928
Haplochromis granti Boulenger, 1906
Haplochromis greenwoodi (Seehausen & Bouton, 1998)
Haplochromis guiarti (Pellegrin, 1904)
Haplochromis harpakteridion van Oijen, 1991
Haplochromis heusinkveldi Witte & Witte-Maas, 1987
Haplochromis hiatus Hoogerhoud & Witte, 1981
Haplochromis howesi van Oijen, 1992
Haplochromis humilior (Boulenger, 1911)
Haplochromis igneopinnis Seehausen & Lippitsch, 1998
Haplochromis iris Hoogerhoud & Witte, 1981
Haplochromis ishmaeli Boulenger, 1906, Typusart von „Labrochromis“
Haplochromis katunzii ter Huurne & Witte, 2010
Haplochromis kujunjui van Oijen, 1991
Haplochromis labriformis (Nichols & La Monte, 1938)
Haplochromis lacrimosus (Boulenger, 1906)
Haplochromis laparogramma Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis lividus Greenwood, 1956
Haplochromis longirostris (Hilgendorf, 1888)
Haplochromis luteus (Seehausen & Bouton, 1998)
Haplochromis macrocephalus Seehausen & Bouton, 1998
Haplochromis macrognathus Regan, 1922
Haplochromis macrops (Boulenger, 1911)
Haplochromis maculipinna (Pellegrin, 1913)
Haplochromis maisomei van Oijen, 1991
Haplochromis mandibularis Greenwood, 1962
Haplochromis martini (Boulenger, 1906)
Haplochromis maxillaris Trewavas, 1928
Haplochromis mbipi (Lippitsch & Bouton, 1998), Typusart von „Mbipia“
Haplochromis megalops Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis melanopterus Trewavas, 1928
Haplochromis melanopus Regan, 1922
Haplochromis melichrous Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis mento Regan, 1922
Haplochromis michaeli Trewavas, 1928
Haplochromis microdon (Boulenger, 1906)
Haplochromis mylergates Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis nanoserranus Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis nigrescens (Pellegrin, 1909)
Haplochromis niloticus Greenwood, 1960
Haplochromis nuchisquamulatus (Hilgendorf, 1888), Typusart von „Xystichromis“
Haplochromis nyanzae Greenwood, 1962
Haplochromis nyererei Witte-Maas & Witte, 1985
Haplochromis obesus (Boulenger, 1906) Victoriasee und Lake Kwania (Kyoga system)., Typusart von „Lipochromis“
Haplochromis obliquidens (Hilgendorf, 1888), Typusart der Gattung Haplochromis
Haplochromis obtusidens Trewavas, 1928
Haplochromis oligolepis Lippitsch, 2003cite-ref-lippitsch-6-1[6]
Haplochromis omnicaeruleus (Seehausen & Bouton, 1998)
Haplochromis pachycephalus Greenwood, 1967
Haplochromis pallidus (Boulenger, 1911)
Haplochromis pancitrinus Mietes & Witte, 2010
Haplochromis paraguiarti Greenwood, 1967
Haplochromis paraplagiostoma Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis paropius Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis parorthostoma Greenwood, 1967, Typusart von „Pyxichromis“
Haplochromis parvidens (Boulenger, 1911), Typusart von „Cleptochromis“
Haplochromis pellegrini Regan, 1922
Haplochromis percoides Boulenger, 1906
Haplochromis perrieri (Pellegrin, 1909)
Haplochromis pharyngomylus Regan, 1929
Haplochromis phytophagus Greenwood, 1966
Haplochromis piceatus Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis pitmani Fowler, 1936
Haplochromis plagiodon Regan & Trewavas, 1928
Haplochromis plagiostoma Regan, 1922
Haplochromis plutonius Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis prodromus Trewavas, 1935
Haplochromis prognathus (Pellegrin, 1904)
Haplochromis pseudopellegrini Greenwood, 1967
Haplochromis ptistes Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis pundamilia Seehausen & Bouton, 1998, Typusart von „Pundamilia“
Haplochromis pyrrhocephalus Witte & Witte-Maas, 1987
Haplochromis pyrrhopteryx van Oijen, 1991
Haplochromis riponianus (Boulenger, 1911), Typusart von „Psammochromis“
Haplochromis rubripinnis (Seehausen, Lippitsch & Bouton, 1998), Typusart von „Lithochromis“
Haplochromis rufocaudalis (Seehausen & Bouton, 1998)
Haplochromis rufus (Seehausen & Lippitsch, 1998)
Haplochromis sauvagei (Pfeffer, 1896), Typusart von „Ptyochromis“
Haplochromis saxicola Greenwood, 1960
Haplochromis serranus (Pfeffer, 1896), Typusart von „Harpagochromis“
Haplochromis sphex ter Huurne & Witte, 2010
Haplochromis squamulatus Regan, 1922
Haplochromis sulphureus Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis tanaos van Oijen & Witte, 1996
Haplochromis teegelaari Greenwood & Barel, 1978
Haplochromis teunisrasi Witte & Witte-Maas, 1981
Haplochromis theliodon Greenwood, 1960
Haplochromis thereuterion van Oijen & Witte, 1996
Haplochromis thuragnathus Greenwood, 1967
Haplochromis tridens Regan & Trewavas, 1928
Haplochromis tyrianthinus Greenwood & Gee, 1969
Haplochromis ushindi van Oijen, 2004
Haplochromis vanoijeni de Zeeuw & Witte, 2010
Haplochromis victoriae (Greenwood, 1956), Typusart von „Paralabidochromis“
Haplochromis victorianus (Pellegrin, 1904)
Haplochromis vonlinnei van Oijen & de Zeeuw, 2008
Haplochromis wellcommei Greenwood, 1966, Typusart von „Allochromis“
Haplochromis xanthopteryx (Seehausen & Bouton, 1998)
Haplochromis xenognathus Greenwood, 1957
Haplochromis xenostoma Regan, 1922

Albertsee

Haplochromis albertianus Regan, 1929
Haplochromis avium Regan, 1929
Haplochromis bullatus Trewavas, 1938
Haplochromis loati Greenwood, 1971 (Bahr al-Dschabal und Albertsee).
Haplochromis mahagiensis David & Poll, 1937

Georgsee und Edwardsee

Haplochromis akika Lippitsch, 2003; Georgseecite-ref-lippitsch-6-2[6]
Haplochromis angustifrons Boulenger, 1914; Georgsee, Edwardsee
Haplochromis aquila Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-0[10]
Haplochromis aureus Vranken et al., 2023; Edwardseecite-ref-vranken-2023-11-0[11]
Haplochromis concilians Vranken et al., 2019; Edwardsee
Haplochromis curvidens Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-1[10]
Haplochromis dolorosus Trewavas, 1933; nur von einem einzelnen Exemplar bekannt, aus dem Chambura einem Nebenfluss des Kazinga-Kanals zwischen Georgsee und Eduardsee.
Haplochromis eduardianus (Boulenger, 1914), Typusart von „Schubotzia“
Haplochromis eduardii Regan, 1921; Edwardsee
Haplochromis elegans Trewavas, 1933
Haplochromis engystoma Trewavas, 1933; Edwardsee
Haplochromis erutus Vranken et al., 2019; Edwardsee
Haplochromis falcatus Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-2[10]
Haplochromis fuscus Regan, 1925; Edwardsee
Haplochromis glaucus Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-3[10]
Haplochromis gracilifur Vranken, Steenberge & Snoeks, 2018; Edwardsee
Haplochromis kimondo Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-4[10]
Haplochromis labiatus Trewavas, 1933
Haplochromis limax Trewavas, 1933
Haplochromis lobatus Vranken et al., 2019; Edwardsee
Haplochromis macropsoides Greenwood, 1973
Haplochromis mentatus Regan, 1925; Edwardsee
Haplochromis molossus Vranken, Steenberge & Snoeks, 2018; Edwardsee
Haplochromis mylodon Greenwood, 1973
Haplochromis nigripinnis Regan, 1921
Haplochromis oregosoma Greenwood, 1973; Georgsee
Haplochromis pappenheimi (Boulenger, 1914)
Haplochromis paradoxus (Lippitsch & Kaufman, 2003); Edwardsee
Haplochromis pelagicus Vranken et al., 2023; Edwardseecite-ref-vranken-2023-11-1[11]
Haplochromis pharyngalis Poll & Damas, 1939; Edwardsee
Haplochromis planus Vranken et al., 2019; Edwardsee
Haplochromis quasimodo Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-5[10]
Haplochromis relictidens Vranken, Steenberge & Snoeks, 2018; Edwardsee
Haplochromis rex Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-6[10]
Haplochromis schubotziellus Greenwood, 1973
Haplochromis schubotzi Boulenger, 1914
Haplochromis serridens Regan, 1925; Edwardsee
Haplochromis simba; Edwardsee Vranken, Van Steenberge, Heylen, Decru & Snoeks, 2022; Edwardseecite-ref-vranken-etal-10-7[10]
Haplochromis squamipinnis Regan, 1921
Haplochromis taurinus Trewavas, 1933
Haplochromis vicarius Trewavas, 1933

Kivusee

Haplochromis adolphifrederici (Boulenger, 1914)
Haplochromis astatodon Regan, 1921
Haplochromis crebridens Snoeks, de Vos, Coenen & Thys van den Audenaerde, 1990
Haplochromis gracilior Boulenger, 1914
Haplochromis graueri Boulenger, 1914
Haplochromis insidiae Snoeks, 1994
Haplochromis kamiranzovu Snoeks, Coenen & Thys van den Audenaerde, 1984
Haplochromis microchrysomelas Snoeks, 1994
Haplochromis nigroides (Pellegrin, 1928)
Haplochromis occultidens Snoeks, 1988
Haplochromis olivaceus Snoeks, de Vos, Coenen & Thys van den Audenaerde, 1990
Haplochromis paucidens Regan, 1921
Haplochromis rubescens Snoeks, 1994
Haplochromis scheffersi Snoeks, de Vos & Thys van den Audenaerde, 1987
Haplochromis vittatus (Boulenger, 1901)

Nabugabosee

Haplochromis annectidens Trewavas, 1933
Haplochromis beadlei Trewavas, 1933
Schwarzer Maulbrüter (Haplochromis nubilus Boulenger, 1906)
Haplochromis simpsoni Greenwood, 1965
Haplochromis velifer Trewavas, 1933
Haplochromis venator Greenwood, 1965

Turkanasee

Haplochromis macconneli Greenwood, 1974
Haplochromis rudolfianus Trewavas, 1933
Haplochromis turkanae Greenwood, 1974

Sonstige

Haplochromis ampullarostratus Schraml, 2004; Kachirasee (Koki-Seen)
Haplochromis commutabilis Schraml, 2004; Kachirasee (Koki-Seen).
Haplochromis erythromaculatus De Vos, Snoeks & Thys van den Audenaerde, 1991; Bulera-See, Ruhondo-Seen und zufließende Flüsse in Ruanda
Haplochromis exspectatus Schraml, 2004; Kijanebalolasee (Koki-Seen)
Haplochromis fuelleborni (Hilgendorf & Pappenheim, 1903); Rukwasee
Haplochromis gigliolii (Pfeffer, 1896); Einzugsgebiet von Rufiji und Ruvu in Tansania
Haplochromis katavi Seegers, 1996; Katuma River im Westen Tansanias
Haplochromis katonga Schraml & Tichy, 2010; Katonga River, Uganda
Haplochromis latifasciatus Regan, 1929; Kyogasee, Nawampasasee
Haplochromis malacophagus Poll & Damas, 1939; nur vom Typenfundort Kibuga in Uganda bekannt.
Haplochromis orthostoma Regan, 1922; Lake Salisbury (Kyoga system).
Haplochromis toddi (Boulenger, 1905); Kasai in der Demokratischen Republik Kongo
Haplochromis worthingtoni Regan, 1929; Kyogasee

Serranochromini

'Haplochromis' oligacanthus
'Haplochromis' placodus Poll & Damas, 1939; Molindi River, DR Kongo
'Haplochromis' smithii (Castelnau, 1861); Ngamisee und südliche Simbabwe
'Haplochromis' snoeksi Wamuini Lunkayilakio & Vreven, 2010; Kongobecken
'Haplochromis' stigmatogenys (Boulenger, 1913); südliches Kongobecken

isolierte Linien bzw. unklare Systematik

Haplochromis gracilior Boulenger, 1914; Kivusee
Haplochromis vanheusdeni Schedel, Friel & Schliewen, 2014; Ruaha

Neben den anerkannten Arten gibt es viele noch unbeschriebenen Formen, die unter Aquarianern mit Trivialnamen wie Haplochromis „Thick Skin“ CH44 bezeichnet werden.

Quellen

Günther Sterba: Süsswasserfische der Welt. 2. Auflage. Urania, Leipzig/Jena/Berlin 1990, ISBN 3-332-00109-4.
• Erwin Schraml: Haplochromis. In: Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): Das große Lexikon der Aquaristik. Eugen Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 435–450.
• Goldschmidt, T. (1997): Darwins Traumsee. Nachrichten von meiner Forschungsreise nach Afrika. München, C. H. Beck, 1997, ISBN 3-406-42881-9.
• Witte, F. & Van Oijen, M. J. P. (1990): Taxonomy, ecology and fishery of Lake Victoria haplochromine trophic groups. Zool. Verh. Leiden, 262: 1-47.

Einzelnachweise

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cite-note-greenwood1980-22. Greenwood, P. H. (1980): Towards a phyletic classification of the 'genus' Haplochromis (Pisces, Cichlidae) and related taxa. Part II: the species from Lakes Victoria, Nabugabo, Edward. Bull. Br. Mus. nat. Hist. (Zool.), 39: 1-101.
cite-note-van-oijen-33. M.J.P. van Oijen: The generic classification of the haplochromine cichlids of Lake Victoria,East Africa.Zool. Verh. Leiden 302, 15.ii.1996: 57-110, ISSN 0024-1652 / ISBN 90-73239-44-3.
cite-note-seehausen-44. Seehausen, O., Lippitsch, E., Bouton, N. & Zwennes, H. (1998): Mbipi, the rock-dwelling cichlids of Lake Victoria: description of three new genera and 15 new species. Ichthyol. Explor. Freshwaters, 9 (2): 129-228.
cite-note-kaufman-55. Kaufman, L. & Lippitsch, E. (2003): Pyxichromis paradoxus (Perciformes: Cichlidae) a new haplochromine species from Lake Edward, East Africa, and reassessment of the genus Pyxichromis Greenwood, 1980. Z. Fischk., 6 (1-2): 87-98.
cite-note-lippitsch-66. Elisabeth Lippitsch (2003): Redescription of 'Haplochromis' nubilus (Teleostei: Cichlidae), with description of two new species. Ichthyol. Explor. Freshwaters, 14 (1): 85-95.
cite-note-77. Haplochromis auf Fishbase.org (englisch)
cite-note-meier-88. Joana I. Meier, David A. Marques, Salome Mwaiko, Catherine E. Wagner, Laurent Excoffier, Ole Seehausen: Ancient hybridization fuels rapid cichlid fish adaptive radiations. Nature Communications, 8: (2017), doi:10.1038/ncomms14363
cite-note-matschiner-99. Matschiner, M., Musilová, Z., Barth, J.M.I., Starostová, Z., Salzburger, W., Steel, M. & Bouckaert, R. (2017): Bayesian Phylogenetic Estimation of Clade Ages Supports Trans-Atlantic Dispersal of Cichlid Fishes. Systematic Biology, 66 (1): 3-22. DOI: 10.1093/sysbio/syw076, Seite 154, 156 u. 157 im Supplement.
cite-note-vranken-etal-1010. Nathan Vranken, Maarten Van Steenberge, Annelies Heylen, Eva Decru and Jos Snoeks. 2022. From A Pair to A Dozen: The Piscivorous Species of Haplochromis (Cichlidae) from the Lake Edward System. European Journal of Taxonomy. 815(1), 1-94. DOI: 10.5852/ejt.2022.815.1749
cite-note-vranken-2023-1111. Nathan Vranken, M. Van Steenberge, M. Mbalassa & Jos Snoeks. (2023): Just below the surface, the pelagic haplochromine cichlids from the Lake Edward system. Hydrobiologia, Mai 2023.

Weblinks

Commons

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Haplochromis

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Haplochromis auf Fishbase.org (englisch)
• Haplochromis sp. auf Worldfish Wiki
• Haplochromine cichlids species list